Teil 3

In Teil 1 und Teil 2 habe ich bereits einige Tipps weitergegeben, die ich mir während meiner Bewerbungsphasen seit 2009 mitgenommen habe. Anbei nun also Teil 3.

Teil 3

Bewirb dich weiter, auch wenn du bereits ein Vorstellungsgespräch in Aussicht oder bereits ein Vorstellungsgespräch geführt hast.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es verlockend ist mit der mühsamen Jobssuche aufzuhören, sobald man den ersten Termin für ein Vorstellungsgespräch vereinbart hat. Es ist ja nicht so, als würde man ständig im Internet Stellen finden, die für einen in Frage kommen, geschweige denn massig zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Meist ist es ja eher so, dass man sich wochen- oder monatelang bewirbt, bevor man überhaupt eine positive Nachricht erhält. Das bedeutet, dass man für dieses erste Gespräch schon hart gearbeitet hat.

Aber auch wenn es schwer ist sich trotzdem aufzuraffen, sollte man weiter nach Stellen schauen und sich bewerben bis man den Vertrag unterschrieben hat.

Warum? Selbst wenn man ein Angebot erhält und die Stelle antreten möchte, kann es hilfreich sein, wenn man eine Vergleichsbasis hat. Dies gilt nicht nur in besonderem Maße für das Gehalt (zum Thema Gehaltsverhandlungen will ich morgen mehr schreiben), sondern für viele andere Faktoren. Von den Aufgaben, die man Tag für Tag ausführen soll, bishin zum Arbeitsklima, der Entfernung und Transportmöglichkeiten von seinem zu Hause oder Urlaubstagen und Zusatzleistungen. Es kann sogar ernüchternd sein, wenn man ein weiteres Vorstellungsgespräch führt und dabei feststellt, dass die vermeindlich so tolle erste Stelle im Vergleich gar nicht so gut abschneidet.

Selbst wenn nach einem zweiten Vorstellungsgespräch weiterhin klar ist, dass man die erste Stelle antreten will, kann es bei den Verhandlungen der Konditionen hilfreich sein, wenn man durchblicken lässt, dass man noch ein weiteres Angebot in Aussicht hat. Wenn die Firma einen wirklich haben will, kann man einiges zu seinem Vorteil erhandeln.

Nicht zuletzt zahlt es sich natürlich aus sich weiter zu bewerben, wenn man eine Absage erhält. Denn meist dauert es einige Wochen, bis man nach dem Gespräch eine Antwort erhält. Diese kostbaren Wochen lässt man ungenutzt verstreichen, wenn man sich sicher ist, dass man die Stelle antreten möchte. Kommt dann die Absage, muss man wieder bei Null anfangen. Hat man sich aber weiterhin beworben, so kann es sein, dass man relativ schnell wieder eingeladen wird. Eine weitere Einladung nach der ersten Absage ist nicht nur für das eigene Selbstbewusstsein wichtig, sondern mindert auch die Zeit, die man arbeitslos ist und im Selbstmitleid suhlt.

Im allerbesten Fall erhält man nach zwei oder drei Vorstellungsgesprächen entsprechend viele Zusagen und kann sich dann seine Wunschstelle aussuchen. Deshalb: Auch wenn es schwer ist, bewirb dich weiter, selbst wenn der erste Termin für ein Vorstellungsgespräch schon steht.

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