14 Tage Challenge: Wofür bin ich (im Job) dankbar?

Vor einigen Tagen bin ich über die 14-Tage-Challenge von Goldenmelancholy gestolpert. Darin ruft sie auf 14 Tage lang Dankbarkeit mithilfe einer kleinen Frage zu üben. Auch wenn ihre Fragen sehr allgemein gehalten sind (wie z.B. für welchen Ort man dankbar ist), hat mich ihre Grundidee nicht losgelassen. Dankbarkeit ist etwas, was man üben muss.

Insbesondere im Job. Es ist sehr einfach sich über seinen Job aufzuregen. Blöde Projekte, blöde Kollegen, blöder Chef und bekloppter Vorstand. Es gibt immer irgendwas, was scheiße ist. Über seinen Job zu jammern, kann eine Gewohnheit werden. Vielen Menschen ist es zu einer Gewohnheit geworden ohne dass sie es merken. Man trifft sich in der Teeküche und schnackt und irgendwie kommt man unweigerlich darauf zu sprechen was alles schlecht läuft. Ist dir das schon mal aufgefallen? Sich aufzuregen, abzulästern, über Kollegen herziehen, das können wir gut. Es ist wie ein Sog, bei dem man mitgerissen wird und in dem wir schwimmen, was das Zeug hält.

Ich weiß selbst, dass es manchmal gut tun kann, wenn man mal den ganzen Frust loswird. Manchmal kann es helfen, wenn man mit einem Kollegen seines Vertrauens ein Gespräch führt und alles ablädt. Um diese speziellen Gespräche geht es mir hier gar nicht. Worauf ich hier hinauswill, sind diese typischen Teeküchengespräche, wenn zum Beispiel ein Kollege aus einer anderen Abteilung nachfragt wie es läuft und dann ein „Muss ja“ zu hören ist. Wenn auf einmal ein hochkomplexes Problem wegen der einen schnöseligen Kollegen nicht gelöst werden kann oder weil der Vorstand schon wieder zurückgerudert ist und jetzt doch auf einmal alles links soll, was vorher nur rechts richtig war.

Wir sind Weltmeister im Klagen, im Jammern, Meckern und Aufregen. Leider. Und um davon wegzukommen, möchte ich dich einladen an meiner Challenge teilzunehmen. Ich selbst werde diese Challenge am 13. März beginnen und am Ende meine Antworten in einem separaten Beitrag besprechen, vielleicht werden es sogar mehrere Beiträge. Du kannst auch teilnehmen, wenn du nicht arbeitest. Ich habe entsprechende Fragevariationen vorbereitet. Wie auch Goldenmelancholy möchte ich in diesem Beitrag die 14 Fragen auflisten und würde dich bitten jeden Tag nur eine Frage zu beantworten. Wann du startest, ist dir überlassen, du musst nicht unbedingt mit mir zusammen loslegen. Egal wann es bei dir losgeht, ich würde mich freuen, wenn du entweder auf deine Antworten verlinkst und hierauf verweist, du kannst aber auch nur ein Resümee als Kommentar hinterlassen.

Ich freue mich auf euer Mitmachen, hier nochmal genau, was geplant ist:

14-Tage-Challenge, Dankbarkeit (im Job) zu üben

Was: 14 Fragen (siehe unten), die an 14 aufeinanderfolgenden Tagen von dir beantwortet werden. Die Reihenfolge ist relativ egal, ich habe sie chronologisch so sortiert, dass es sich anbietet an einem Montag zu starten falls man arbeitet, aber grundsätzlich gibt es keine Regel, weder zur Abfolge noch Startwochentag.

Start: jederzeit, wann es bei dir passt, ich selbst beginne am 13.03.2017

Am Ende verlinkst du per Kommentar deine Antworten auf deinem Blog und verweist auf diesen Beitrag oder hinterlässt per Kommentar eine Art Resümee

14 Fragen (können hier ausgedruckt werden)

  1. Entferne heute mindestens drei Dinge von deinem Schreibtisch (wegräumen/wegwerfen) und suche dir einen symbolischen Gegenstand, der dich erinnert Dankbarkeit (im Job) zu üben, auch über diese 14 Tage hinaus. Erkläre den Gegenstand.
  2. Was magst du an deiner jetzigen Arbeitsstelle/im Studium/in deiner Situation?
  3. Wer ist dein Lieblingskollege/Lieblingskommilitone/Lieblingsmensch und warum?
  4. Mache dir heute für mitten am Tag (z.B. zum Mittagessen) eine Erinnerung (z.B. auf dem Handy) und überlege dir in dem Moment ganz spontan drei Dinge, für die du dankbar bist.
  5. Welche Aufgabe, die du im Augenblick bearbeitest, macht dir am meisten Spaß und warum?
  6. Nenne drei positive Eigenschaften, die deine Firmenkultur/Unikultur/eigene Arbeitsweise ausmachen.
  7. Drucke dir ein farbenfrohes Motiv aus, z.B. hier und schreibe diesen Satz zu Ende: Ich mag meine Arbeit/mein Studium/meine Situation, weil… (zur Not geht natürlich auch ein einfaches Blatt Papier). Hänge das Blatt gut sichtbar an deinem (Arbeits-)tisch auf.
  8. Spiele heute Raucherpause. Stehe mitten in einer Aufgabe, die du bearbeitest, auf und gehe für 5 Minuten an die frische Luft.
  9. Schreibe drei positive Dinge auf, die heute bei der Arbeit/im Studium/in deinem Alltag passiert sind.
  10. Gehe heute auf die Person von Frage Nr. 3 zu und sage ihr/ihm, warum du sie/ihn magst. Schreibe auf, wie du dich danach fühlst.
  11. Beschreibe eine Situation, die bei der Arbeit/im Studium/im Alltag heute passiert ist, die dich positiv überrascht hat.
  12. Was hat dich heute bei der Arbeit/im Studium/im Alltag glücklich gemacht?
  13. Auf welches (Arbeits-)Projekt, das du in den letzten drei Monaten gestartet/beendet hast, bist du stolz?
  14. Überlege dir drei Dinge, die du an deinem Chef/Professor/Sachbearbeiter Arbeitsamt/Partner/guten Freund magst.
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5 Gedanken zu “14 Tage Challenge: Wofür bin ich (im Job) dankbar?

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